ETC on Tour 2011 Hannover

 

Da zu dieser Reise keine Geschichte passt
Wurde ein reimendes Gedicht verfasst:

 Es wurde, kaum zu glauben, aber wahr
Ein Ausflug, an nur einen Tag, in diesem Jahr
Weil die Termine dieses Mal sehr verschlungen
Wurde viel um die Tour hin und her gerungen
Schließlich entschieden wir ohne Mucken
Hannover gegen Bremen wollten wir gucken
Bei Ingo wurde sich morgens getroffen
Auf Vereinskosten noch schnell ein Alster gesoffen
Vierzehn Experten gingen an den Start
Soviel wie nie auf unserer Fahrt
Dann ging es zum Bahnhof nach Minden
Da war auch Oberhopper Björn zu finden.
Mit dem Niedersachsenticket, es darf ja nichts kosten,
fuhren wir zum ersten Mal in Richtung Osten
Der Zug nach Hannover schon gerammelt voll,
die Suche nach Plätzen deswegen nicht so toll.
Verstreut wie der Käse auf Michelles Pizza
Fanden aber alle Platz im regionalen Flitzer
Das Becks in Dosen, bereits traditionell
Frequentierte unsere Kehlen, wie immer sehr schnell
Ein Experte hatte einen Sack voller Fläschchen viel
Sein Frevel zu tilgen war sein auferlegtes Ziel
Den Club-Ausweis hatte er verloren
Mild die Strafe, die wir auserkoren
Auch die andere Gästen versorgte er gleich mit
Geschmacklich war das Gesöff nicht so der Hit
Angekommen in der großen Stadt
Fand erstmal die Entleerung statt
Vorm Bahnhof war Zeit für ein Bild unserer Gruppe
Ein Passant fotografierte uns ohne Gezuppe
Ein Motiv, so schön wie es Picasso einst malte
Mit König Ernst August, der im Hintergrund strahlte
Ein schattiges Plätzchen zum Speisen gesucht
Eine Unterkunft war ja schließlich nicht gebucht
Das Präsidentenfrühstück wurde uns nun geboten
Unser Chef gab einen aus, das war ja nicht verboten
Frikadellen mit Senf und Würstchen zum Brot
Half unserem großen Hunger aus der ersten Not
Anschließend mussten einige ihre Verdauung pflegen
McDonalds wurde gestürmt, der Toiletten wegen
Zu Fuß wir danach die Stadt durchquerten
Der sengenden Hitze uns mit Bier erwehrten
Unser Vorrat zu neige und kein Nachschub in Sicht
Da stand die Panik so manchen im Gesicht
               Nach langem Marsch waren wir am Ziel
Eine Bierbude soviel wert, wie für Moses der Nil
Statt grüne Dosen nun grüne Flaschen
Ein paar Becks wanderten in unsere Taschen
Wir bezahlten fürs Bier, was stand auf dem Schild
Die Damen leicht zu haben für ein Gemeinschaftsbild
Von weitem konnten wir die Arena schon sehen
Es kribbelte nun, es musste weiter gehen
Eingereiht in ewig langen Schlangen
Mussten wir anstehen, um hinein zu gelangen
Endlich drinnen dann der nächste Halt
Ohne Payment-Karte blieb der Bierhahn kalt
Schnell unser Geld drauf transferiert
Dann wurde das erste Hasseröder probiert
Die Thekenfrau schenkte in Plastik ein
Ein halber Liter passte da leicht hinein
Noch eine Weile wir im Außenbereich weilten
dann aber über die Treppe ins Innere eilten
Auch hier stand eine Theke bereit
Der Weg zum Bier war gar nicht weit
Ganz oben unterm Dach waren unsere Sitze
Die Sicht aufs Spielfeld einsame Spitze
Gleich zu Beginn haute Bremen drauf
Der Rest nahm dann seinen gerechten Lauf
Nach dem Spiel mussten wir noch bleiben
Das Guthaben unserer Karte nach unten treiben
Den Zuhausegebliebenen konnten wir es twittern
Wir liebten es unser Geld wegzulitern
Aus dem Stadion wollten wir nun gehen
Da sah ein Werder-Fan den Bus dort stehen
Ein Star-Autogramm sollte auf die Börse drauf
Dafür nahm er den Verlust der Gruppe in Kauf
Er bekam es vom Wolfgang, dem Welt-Co-Trainer
Ein wertvolles Geschenk für jeden Bremer
Der Rest der Truppe bereits auf dem Weg
Zum Frischgezapften und einem Steak
Die Strecke für manche Experten zu weit
Hielten Geld fürs Gefahrenwerden stets bereit
So kamen wir zu unterschiedlichen Zeiten
Ins Brauhaus mit seinen Köstlichkeiten
Hier stand bereits ein Fässchen auf dem Tisch
Herrlich gezapft, so kühl, so frisch
Das erste Fass war im Nu geleert
Das zweite hinterher, es hat sich keiner beschwert
Wer viel trinkt, der bekommt auch Hunger
Ein Ober musste her, auch ruhig ein junger
Er brachte rasch die Speisekarte
Es war alles drauf, vom Schnitzel zur Schwarte
Jeder hatte seinen Favoriten schnell geangelt
An Pommes hat es weiß Gott nicht gemangelt
Als alle dachten, das könnte man nicht verbessern
Bekamen wir Besuch vom Göbber aus Essern
Als Fremdenführer könnten wir ihn mieten
Hannover hätte nachts noch mehr zu bieten
Also auf zur nächsten Gaststätte
Wenn es doch nur jeder mitbekommen hätte
So teilte sich uns´re Gruppe in zwei Haufen
Es gab aber für beide viel zu saufen
Ob Jack the Ripper oder Sansibar
Hannover bei Nacht war wunderbar
Doch das Ende des Abends war in Sicht
Um null Uhr zweiundzwanzig war endgültig Schicht
Schnell noch nach McDonalds oder zum Döner-Mann
Jeder isst das, was er verdrücken kann
Am Bahnhof waren wieder alle vereint
Außer einem, der hatte vor Heimweh geweint
Er machte sich schon früh auf nach Haus
Und verpasste den Abend in Saus und Braus
Die restlichen Dreizehn waren gut gestellt
Weil durstig zu durstig sich gerne gesellt
In Minden bereits vom Taxi erwartet
Wurde dann endgültig in die Heimat gestartet
Müde, aber zufrieden gingen alle nach Haus
Zum Eierbacken empor sich keiner heraus 

 Und die Moral von diesem Gedicht
Nächstes Jahr gibt´s wieder ´ne Doppelschicht

 

 

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